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Vegane Kokoswürfel – saftig und superlecker!

Vegane Rezepte

Vegane Kokoswürfel

Kokoswürfel sind eine wahnsinnig leckere und saftige Nachspeise und sie passen zu vielen verschiedenen Anlässen.
Egal ob als Dessert, als Snack zwischendurch, auf einer Party oder bei einem Geburtstag, Kokoswürfel kommen einfach immer gut an. Auch ich habe früher sehr oft und auch gerne Kokoswürfel gebacken. Denn die Zubereitung ist schnell und unkompliziert und sie waren auch immer ein gern gesehenes Mitbringsel.

Da mein Originalrezept allerdings Eier, Butter, Schokolade und Milch enthält und diese Zutaten alles andere als vegan sind, wurden diese kleinen Köstlichkeiten leider relativ schnell von meinem Speiseplan gestrichen.
Allerdings hatte ich immer wieder Nachfragen von Freunden und der Familie bekommen: “Wann machst du mal wieder Kokoswürfel?” oder “Könntest du denn nicht Kokoswürfel zur Geburtstagsfeier mitbringen?”.
Hhhm, nein das kann ich leider nicht! Oder etwa doch? Warum denn nicht mal vegane Kokoswürfel ausprobieren?

Gesagt, getan! Ich habe mein Rezept zur Hand genommen und es einfach veganisiert. Naja, einfach ist vielleicht das falsche Wort. Denn es hat leider nicht direkt beim ersten Anlauf so geklappt wie ich mir das vorgestellt hatte. Und auch nicht beim zweiten und leider auch nicht beim dritten Anlauf. Aber nach ein paar Versuchen war es endlich soweit:
Das perfekte Rezept für vegane Kokoswürfel war geboren!
Aber ich selbst kann ja nun mal nicht wirklich objektiv urteilen und daher habe ich die veganen Kokoswürfel an Freunde, Bekannte und Verwandte verteilt und um Feedback gebeten. P.S. Ich habe natürlich nicht gesagt, dass die Kokoswürfel vegan sind 😉

Und das Feedback das ich bekam, war relativ einstimmig: “Die schmecken ja noch besser als früher!”, “Was hast du am Rezept verändert, sie schmecken ja noch saftiger!”

Nach diesem Geschmackstest konnte ich nun also sicher sagen: Dieses Rezept kann ich guten Gewissens mit euch teilen!
Und hier findet ihr es: Das Rezept für köstliche und supersaftige vegane Kokoswürfel, die jeder lieben wird!

Also, ran an die Rührschüssel, fertig, los…

Für dieses Rezept nützliche Helferlein...

Kurzer Überblick

Zutaten für 1 Backblech:

Biskuitteig:

4 EL MyEy Ei-Ersatz*
20 EL Wasser

250 g Zucker

5 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
120 g Wasser
1 Päckchen Vanillezucker*
300 g Mehl*
1 Päckchen Backpulver*

Schokoladenmasse:

1 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
200 g Kuvertüre* oder Blockschokolade*
250 g Margarine
200 g Zucker
1 1/2 Gläser Milch (z.B. Hafermilch*)
Kokosraspeln*

Vorbereitung
0
Aufwand
0
Schwierigkeitsgrad
0

Schritt 1

Ei-Ersatz aus 4 EL MyEy und 20 EL Wasser herstellen.

Schritt 2

Den hergestellten Ei-Ersatz mit 250 g Zucker vermengen und schaumig schlagen.

Schritt 3

Nun die restlichen Zutaten für den Biskuitteig miteinander vermischen und anschließend die schaumig geschlagene Ei-Ersatz / Zuckermischung langsam unterheben.

Schritt 4

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) ca. 20 bis 25 Min. backen.

Schritt 5

In der Zwischenzeit die Schokolade mit den restlichen Zutaten zum Schmelzen bringen.

Schritt 6

Den fertiggebackenen und abgekühlten Biskuitteig in Würfel schneiden.

Schritt 7

Die Biskuitwürfel in die geschmolzene Schokoladenmasse tauchen und anschließend in den Kokosraspeln wälzen.

Schritt 8

Die Kokoswürfel im Kühlschrank abkühlen lassen und anschließend genießen!

 

READY? Go!

Zubereitung:

Heize deinen Backofen zu Beginn auf 180 Grad (Ober- / Unterhitze) vor.
Für die Zubereitung des Biskuitteigs bereitest du nun zuallererst den Ei-Ersatz zu. Hierzu nimmst du ganz einfach 4 EL vom MyEy-Pulver* und verrührst diese, entweder mit einem Schneebesen oder einem Rührgerät, mit insgesamt 20 EL Wasser.
Den fertigen Ei-Ersatz vermengst du nun mit 250 g Zucker und schlägst das Ganze mit einem Rührgerät schaumig.
Gib nun die restlichen Zutaten für den Biskuitteig (Öl, Wasser, Vanillezucker, Mehl, Backpulver) in eine Rührschüssel, vermische diese miteinander und hebe anschließend die Ei-Ersatz / Zuckermischung langsam unter.

Den nun fertigen Biskuitteig kannst du jetzt, mithilfe eines Teigschabers, auf einem eingefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Anschließend kommt der Teig bei 180 Grad (Ober- / Unterhitze) für ca. 20 bis 25 Minuten in den Ofen (Stäbchenprobe machen!). Gebe dem Biskuitteig nun nach dem Backen eine Zeit zum Auskühlen und schneide ihn, nachdem er ausgekühlt ist, mithilfe eines Konditormessers* in gleichgroße Würfel.

Nachdem nun der Biskuitteig nun fertig vorbereitet wurde, kann es auch schon an die Schokoladenmasse gehen. Hierzu gibst du zuerst 1 EL Öl in einen Topf und fügst 200 g vegane Blockschokolade* oder Kuvertüre* hinzu.
Lass die Schokolade jetzt, auf mittlerer Hitze, langsam schmelzen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, fügst du die restlichen Zutaten (250 g Margarine, 200 g Zucker, 1 1/2 Gläser vegane Milch*) hinzu und köchelst das Ganze langsam auf, bis eine schöne, cremige Schokoladenmasse entstanden ist und nimmst den Topf anschließend vom Herd.

Jetzt ist es dann auch an der Zeit, aus den Biskuitwürfeln, leckere vegane Kokoswürfel zu zaubern! Nimm die Biskuitwürfel zur Hand und tauche jeden Würfel einzeln in die Schokoladenmasse und wälze ihn anschließend in den Kokosraspeln.
Wenn alle Würfel nun mit der Schokoladenmasse und den Kokosraspeln* überzogen sind, stellst du die veganen Kokoswürfel in den Kühlschrank, damit sie vollständig abkühlen können.

Und das wars dann auch schon! Du siehst, die veganen Koskoswürfel sind absolut kein Hexenwerk und sie sind zudem auch relativ schnell zubereitet!

Ich persönlich empfehle dir, die veganen Kokoswürfel innerhalb von 2 bis 3 Tagen zu vernaschen, da sie während dieser Zeit am Saftigsten sind. Aber das wird mit Sicherheit kein Problem sein, denn die veganen Kokoswürfel werden schneller weg sein, als du gucken kannst 😉 Außerdem wirst du sicherlich überall erstaunte Blicke ernten, wenn du verrätst, dass diese Kokoswürfel vegan sind. Denn das schmeckt man so ganz und gar nicht raus und daher kannst du dir sicher sein, mit diesem Rezept auch den ein oder anderen Omnivore zu überzeugen 😉

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