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Vom Vegetarier zum Veganer

Reicht es nicht einfach, Vegetarier zu sein?

„Also vegetarisch kann ich ja noch nachvollziehen aber vegan leben könnte ich auf keinen Fall“. Solche oder so ähnliche Sätze habe ich schon tausendmal gehört. Und ich muss gestehen, es gab eine Zeit als Vegetarier wo ich genauso gedacht habe. Vegetarisch reicht doch, oder? Mein ethisches Ziel, keine Tiere mehr zu essen, habe ich doch erreicht indem ich einfach Fleisch und Wurst weglasse. Ja, Meeresfrüchte und Fisch auch. Aber komplett vegan? Keine Eier aus Biohaltung? Keine Milch? 

Wie werde ich vegan Tipps

Wer Ausbeutung an Tieren nicht akzeptiert, für den bleibt nur die vegane Lebensweise...

Letztendlich wollte ich viel zu lange die Fakten nicht wahrhaben. Ich, so wie viele andere auch, war im Glauben, dass Bioeier vollkommen okay sind oder Milch von regionalen Erzeugern doch ganz in Ordnung wäre. Doch leider ist das alles Augenwischerei. Ich musste mir eingestehen das mein Weg noch nicht zu Ende war. Ich wollte vegan leben.
Doch wo ist eigentlich das Problem bei Milch, Eiern und allen anderen tierischen Nebenerzeugnissen und wie werde ich denn überhaupt vegan? Das alles klären wir hier in diesem Beitrag und wir beginnen direkt mit einigen Beispielen, die erläutern, wieso eine vegetarische Ernährung nicht ausreicht um Tierleid zu verhindern.

Das Problem mit den Eiern...

In der Eierindustrie haben männliche Küken nichts zu lachen. Sie sind sozusagen ein störendes Nebenprodukt, welchem man sich schnell entledigen möchte. Das Kükenschreddern wird erst ab 2022 in Deutschland verboten sein. Bis dahin werden auch in Deutschland rund 126.000 Tiere am Tag weiterhin getötet. Doch ist es dann vorbei? Nein, natürlich nicht. In Fertig- bzw. Halbfertiggerichten, in Nudeln oder Keksen stecken überall Eier drin, welche von einer vernünftigen Kennzeichnungspflicht bisher verschont blieben.
Wir wissen heute bei jedem Ei woher es stammt und unter welcher Haltung dieses erzeugt wurde.
Allerdings fehlt diese Transparenz in der verarbeitenden Lebensmittelproduktion komplett. Die meisten Eier sind getarnt als Eiöl, Eiprotein, Flüssigeiweiß, Trockenei oder Trockeneigelb und stammen aus fernen Ländern wie China, Mexiko oder Indien. Dass diese Länder mit Tierschutzgesetzen eher lapidar umgehen ist natürlich kein Zufall. Die Lebensmittelindustrie braucht riesige Mengen an Eiern und diese Länder produzieren diesen Bedarf für die ganze Welt. Es ist auch ganz wichtig eines klarzustellen: Egal ob Käfig-, Freiland- oder Biohaltung – es geschieht mit den männlichen Küken überall das Gleiche.
Auch sollte man sich dessen klar und bewusst werden, dass diese Küken eine andere Züchtung sind, als diese, die für die Fleischerzeugung herhalten müssen. Du siehst also, dass eine vegane Ernährung hier kompromisslos einen Strich unter dieses Tierleid setzt. Wenn du dich noch mehr für die Haltung von Hennen in der Ei- bzw. Fleischproduktion interessierst, möchte ich dir hier unseren Artikel „Wie leben Hühner“ ans Herz legen.

Das Problem mit der Milch...

Auch in der Milchindustrie sind neugeborene Kälber für den Milchbauern uninteressant. Die jungen Kälber werden meist direkt an die Fleischindustrie verkauft und müssen auch kurz danach sterben. Zur Milcherzeugung braucht es natürlich nur weibliche Kühe, welche durch künstliche Befruchtung „dauerschwanger“ gehalten werden. Es klingt profan, aber natürlich produziert eine Kuh nur dann Milch wenn sie davor schwanger war, bzw. ein Kalb zur Welt gebracht hat. Die Milchproduktion einer Kuh steigt direkt nach der Geburt des Kalbes stark an und bleibt für etwa zwei Monate konstant. Danach wird wieder neu künstlich befruchtet und der traurige Prozess beginnt wieder von vorne. Dieser gewaltsame Akt von Befruchtung, Geburt des Kalbes und anschließendem Entzug des Kalbes vom Muttertier, ist grausam aber ein tagtäglicher Prozess in der Milchindustrie. Anders ausgedrückt: Ohne diesen Prozess gäbe es keine Milchindustrie und ohne die Milchindustrie gäbe es wahrscheinlich nicht einmal Kalbfleisch. Milch wurde jahrzehntelang medial gefeiert, doch heute schwindet das Image der Milch allmählich. Wenn du mehr zum Thema Milch erfahren willst, empfehlen wir dir von Herzen die Dokumentation „Das System Milch“*. Den Film findest du zum Beispiel auf Amazon Prime.
Das Problem mit der Milchindustrie

Vegan werden Schritt für Schritt...

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es für das Leid der Tiere kaum einen wesentlichen Unterschied macht, ob du nun tierische Nebenprodukte wie Eier oder Milch konsumierst oder ob du direkt Fleisch isst. Das klingt erstmal hart, ich weiß. Die allermeisten Menschen – ich übrigens auch – hatten „vegetarisch sein“ als Zwischenschritt.
Und dafür muss man sich nicht schämen oder gar rechtfertigen. Der Weg der Nahrungsumstellung, die Erkenntnis und Einsicht ist so individuell wie jeder von uns selbst. Deshalb gibt es hier auch kein Richtig oder Falsch. Ob du von heute auf morgen, radikal und ohne Rückfälle vegan wirst oder nicht, spielt eigentlich auch keine übergeordnete Rolle. Wenn es dir so lieber ist dann ist das selbstverständlich super, aber viel wichtiger ist es, dass du langfristig über das „vegan sein“ nachdenkst. Was ist deine Motivation dahinter? Was sind deine echten Beweggründe, warum du vegan leben willst?
Es gibt viele Menschen die eine vegane Ernährung einfach mal ausprobieren oder es gar als Diät betrachten. Hier steht die Langfristigkeit meistens gar nicht zur Debatte, meistens werden hierbei Ziele wie z.B. eine Gewichtsreduktion angestrebt.

Kommen wir mal zum Thema Ersatzprodukte. Ersatzprodukte stehen hin und wieder in der Kritik, weil sie teilweise stark verarbeitet sind. Es spricht allerdings überhaupt nichts dagegen, Ersatzprodukte zu konsumieren, solange es sich im vertretbaren Rahmen verhält. Wenn du nicht auf dein geliebtes Schnitzel verzichten kannst oder du immer noch so sehr am Geschmack von Käse hängst, dann sind Ersatzprodukte hierfür eine super Alternative. Gleichzeitig kannst du dir aber auch die Frage stellen, was du geschmacklich an den Ersatzprodukten schätzt und dir nach und nach, eigene und kreative Rezepte mit weniger verarbeiteten Lebensmittel ausdenken. Zum Beispiel kannst du mit verschiedenen Pilzen (Champignons, Austernseitlinge, Shitake) deinen Umami-Geschmacksinn austricksen und so deinen eigenen Fleischersatz herstellen.

Nachfolgend möchten wir dir gerne noch einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, in dem wir dir zeigen, wie auch du vegan werden kannst und es auch langfristig bleibst.

vegan werden

Vegan für Anfänger. Mit diesen Tipps klappt die Umstellung!

Tipps um Veganer zu werden
Was passiert wenn ich es nicht schaffe? Was ist wenn ich rückfällig werde oder doch etwas vermisse? Die allermeisten Veränderungen im Leben beginnen mit dem ersten Schritt. Du musst dir daher keinen Kopf machen und darfst einfach damit anfangen. Es gibt keine Regelungen oder Wege um vegan zu essen oder sogar komplett vegan zu leben. Bei den meisten Menschen ist das ein Prozess der sich über Monate oder gar Jahre durchzieht oder der vielleicht auch nie wirklich endet!? Deine Ernährungsumstellung solltest du also schrittweise und in deinem eigenen Tempo angehen. Es ist besser kleine, dafür aber sichere Schritte zu machen, als direkt alles zu hinterfragen.

Bestenfalls fängst du an, dich mit dem Thema der veganen Küche zu beschäftigen. Du wirst vielleicht schnell feststellen, dass vegan zu leben, nicht automatisch Verzicht bedeutet, so wie viele Menschen das glauben, sondern vielmehr ein Zugewinn ist. Du kannst anfangen deine Lieblingsrezepte zu veganisieren, indem du deinen Apfelkuchen mit Eiersatz* oder nur deine Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt. Als Inspirationsquelle dient hier, neben dem Internet und diversen Bücher, auch die praktische Erfahrung. Du kannst auch einen VHS-Kurs zum Thema „Vegan kochen“ besuchen oder du gönnst dir ein Essen mit deiner Familie in einem rein veganen Restaurant. Jeden Tag, an dem du ohne tierische Zutaten auf deinem Teller auskommst, solltest du als positive Bereicherung sehen.
Du kannst dich auch jahrelang nur 90 % vegan ernähren und erst viel später 100 % schaffen. Besser als in den alten Gewohnheiten für immer stecken zu bleiben ist das allemal. Mach es dir nicht unnötig schwer, sondern hab Spass Neues auszuprobieren und fokussiere dich langfristig auf dein Ziel, anstatt zu schnell am Ziel vorbeizuschiessen.

Motivation Vegan zu werden
Deine Motivation sollte natürlich sein, langfristig am Ball zu bleiben und dich bestenfalls nicht nur vegan zu ernähren, sondern auch einen veganen Lebensstil an den Tag zu legen. Doch was genau bedeutet das? Und gilt das für dich auch? Nein! Keiner kann dir genau sagen was richtig oder falsch ist. Da musst du leider ganz alleine dahinter kommen. Was für dich also ein Motiv ist, um vegan zu leben oder dich vegan zu ernähren, ist auch gleichzeitig ein sehr wichtiger Schlüssel um dauerhaft motiviert zu bleiben.
Unserer Erfahrung nach sind die anfänglichen Motive, oft sogar ein entscheidender Faktor, der beeinflusst, ob eine dauerhafte Umstellung auf vegan auch tatsächlich funktioniert.
Was war also dein anfänglicher Impuls? Warum bist du zum Beispiel hier bei mir auf dieser Seite gelandet? Mit welchen Wörtern hast du die letzte Woche, Suchanfragen bei Google (oder sonst wo!) gestartet? Was hast du gesucht und was hast du gefunden? Das Motiv ist dein Schlüssel zur Motivation. Stelle dir daher die simple aber vielleicht auch wichtigste Frage: Warum möchte ich überhaupt vegan werden und was verbinde ich damit. Willst du dich fitter und vitaler fühlen? Willst du abnehmen oder Krankheiten vorbeugen? Hast du ökologische Zusammenhänge für dich erkannt, wieso du eher Abstand von tierischen Produkten nehmen willst? Machst du es wegen den hippen Influencern auf Instagram, wegen der Umwelt oder wegen den Tieren? Warum ist dieser Punkt so essenziell? Umso stärker deine Motive sind, wenn sie vielleicht auch mehrere der eben genannten Aspekte (Umwelt, Tierleid etc.) abbilden, umso stärker wirst du deinen Prinzipien treu bleiben und die Wahrscheinlichkeit für immer 100 % vegan zu bleiben, ist somit extrem hoch.
Bilde dich weiter um Vegan zu werden
Das Internet ist voll von Informationen über die vegane Lebensweise. Auch Sach- und Kochbücher zum Thema gibt es jede Menge. Bilde dich in deinem Tempo weiter und du wirst sehen, das hinter dem Wort „Vegan“ mehr steckt als nur eine Ernährungsumstellung. Und ja, was soll ich dir erzählen, das Thema ist auch für mich so spannend, dass ich dachte wir machen hier mal diesen Blog dazu. Auch bei uns findest du natürlich immer wieder (hoffentlich) interessante Beiträge zum Thema. Spannend ist auch die Tatsache, dass es aktuell in verschiedene Richtungen geht: Pflanzliche Kost wird wieder viel mehr in den Fokus gesetzt und auch fast vergessene Obst- und Gemüsesorten erhalten wieder ein Revival.
Auf der anderen Seite wird der Markt auch gerade mit Ersatzprodukte überschwemmt und sogar „Laborfleisch“ könnte in Zukunft sogar massentauglich werden. Was hier für dich vertretbar oder zumindest interessant ist, wirst du dich wohl auch immer wieder selber fragen müssen. Auf alle Fälle ist das Thema nicht mehr ein reines Nischenthema, wie es vor einigen Jahren noch der Fall war.
Pflanzenbasierte Ernährung ist auch kein Trend mehr, sondern eine nicht mehr wegzudenkende Bewegung. Deshalb ist es wichtig immer informiert und bestenfalls connected zu bleiben. Aber dazu mehr in Tipp Nr. 4.

ᵂᵉⁱᵗᵉʳˡᵉⁱᵗᵘⁿᵍ ᶻᵘ ᴬᵐᵃᶻᵒⁿ ᴬᶠᶠⁱˡⁱᵃᵗᵉˡⁱⁿᵏˢ*

vegane Facebookseite
Als Veganer*inn kannst du dich sehr schnell als Aussenseiter fühlen. Die meisten möchten mit dir diskutieren ohne jeglichen Austausch. Manchmal wären ein paar Gleichgesinnte daher ganz gut. Für deine Ernährungsumstellung sind Zuspruch und Rückhalt von Freunden oder Familie eigentlich sehr wichtig. Solltest du hier aber auf taube Ohren stoßen, bleibt dir nichts anderes übrig als dich anderweitig zu vernetzen. Zum Glück gibt es hier jede Menge Anlaufpunkte wie zum Beispiel: Vegane Kochkurse oder Stammtische, Internetforen und Facebookgruppen. Die Überwindung im Internet ist sicher nicht so hoch wie im echten Leben. Ich möchte dir aber trotzdem ans Herz legen Veganer*innen auch im Real-Life zu begegnen 🙂

Nachfolgend möchte ich dir einige Facebookgruppen, Youtubekanäle und Instagramprofile auflisten, die auch mir sehr gut geholfen haben. Ich möchte direkt mit der Eigenwerbung beginnen, dann sind wir durch 😉 

Facebook, Youtube und Instagram - hier findest du Inspiration auf deinem Weg zum Veganer...

vegane Facebookgrupppe
Das ist die Gruppe zu diesem Blog! Bei uns gibt es Neuigkeiten aus der veganen und vegetarischen Welt und wir tauschen uns gerne auch untereinander aus. "Anfängerfragen" sind immer willkommen!
VEGANE KAUFTIPPS ist eine Gruppe für den Austausch neuer Produkte im Supermarkt. Du willst wissen ob der neue vegane Käse auch etwas taugt? Hier bekommst du Antworten!
Die neusten veganen Produkte aus dem Supermarkt, werden hier von einer aktiven Community in mehreren Postings pro Tag herausgezaubert. Unbedingt reinschauen!
VEGAN-TIPPS hat eine tolle Community. Täglich werden Rezepte, Ideen und praktische Tipps gepostet und diskutiert. Wer den Rundumschlag braucht ist hier sehr gut aufgehoben.
veganer Kanal auf Youtube
Ja wir haben auch einen kleinen Youtube-Kanal auf dem wir dir die neusten veganen Produkte und leckere Rezepte vorstellen. Über deine Unterstützung würden wir uns freuen.
Alexandra und Lars klären auf ROHE ENERGIE über vegane Ernährung auf. Und das machen sie auf eine lockere und sympathische Art und Weise, so dass es stets eine Freude ist zuzuschauen.
Niko Rittenau ist der Bestsellerautor, der Bücher wie "Vegan Klische ade" geschrieben hat. Er hat auch einen Youtube-Kanal auf dem er sehr gut und unaufgeregt das vegane Thema beleuchtet.
Gordon & Aljosha haben diesen unterhaltsamen aber auch sehr informativen Youtubekanal gegründet und seither geht er steil. Aufklärung unterhaltsam verpackt. Ist das was für dich?
Instagram kanal vegan
Yes! Auch auf Instagram treiben wir uns herum. Hier gibt es viel Inspiration für deine eigenen, veganen Selbstversuche, Rezepte und natürlich auch Hintergrundinfos zu allerlei veganen Themen.
Auf MEHR VEGAN gibt es tägliche Notes und Infos für die vegan lebende Community. Fakten und lustige Memes wechseln sich regelmäßig ab.
Dass die vegane Ernährung auch voller Humor ist zeigt euch VEGANE MEMES. Hier gibt es täglich neue Bilder, die mal bitterböse und manchmal auch einfach nur albern sind. Definitiv gibt es aber immer was zu lachen.
Einer der größten deutschsprachigen Channels auf Instagram. PFLANZLICH STARK hat den Nerv des Zeitgeistes getroffen und informiert fast täglich zur veganen Lebensart.
veganer aufklärung ohne missionieren

Früher wollten deine Eltern, dass du mehr Obst und Gemüse isst und heute tust du es und es ist auch wieder nicht Recht? Ja, Veganer werden oft in Diskussionen manövriert, die irgendwann einfach nur langweilen. Eventuell willst aber auch du mit deinen neuen Erkenntnissen glänzen und die Leute von „deinem Weg“ überzeugen. Unter uns gesagt: Meistens geht das schief. Wenn du dich mit deinen Mitmenschen austauschen willst, dann nur auf Augenhöhe. Fragen solltest du immer beantworten und nicht genervt oder gelangweilt reagieren. Das „Missionieren“ allerdings, würde ich dir nicht empfehlen. 

Jeder sollte seinen eigenen, individuellen Weg gehen. Auf diesem Weg kannst du gerne eine begleitende Unterstützung sein, wenn das gewünscht ist, aber du solltest keinen überzeugen wollen. 

Überzeugung kommt stets von innen heraus. Für uns war das auch ein einschlägiger und wichtiger Grund, weshalb wir überhaupt einen Blog zu diesem Themen angefangen haben. Wir wollten niemandem etwas unter die Nase halten, aber Informationen und Austausch anbieten, sobald danach gefragt oder gesucht wird. Machen wir uns also nichts vor: Früher oder später kommt es zu Konfrontationen mit Familie, Freunden oder Kollegen. Nicht selten muss man sich den immer gleichen (falschen!) Mythen stellen, blöde Argumente entkräften oder sich sogar dumme Witze gefallen lassen. Dass das extrem an den Nerven nagt, ist klar. Wichtig ist, dass du hier gelassen reagierst, deinen Standpunkt sachlich erläuterst und dich gleichzeitig aber nicht auf sinnlose Diskussion, in Endlosschleifen, einlässt. 

vegan zugewinn anstatt verzicht

Wenn du auf eine vegane Ernährung bzw. eine vegane Lebensweise umstellen willst, gibt es sicher einige Stolpersteine zu überwinden. Wichtig ist, dass du dich nicht entmutigen lässt und auch bei Rückschlägen weiterhin dran bleibst, anstatt alles infrage zu stellen. 

Freu dich auf deine tägliche Entdeckungsreise und schaue, im wahrsten Sinne des Wortes, über deinen eigenen Tellerrand hinaus. Versuche dich immer wieder selbst herauszufordern und habe bei allem was du tust jede Menge Spass. Vegan leben ist nämlich gar kein Verzicht, sondern vielmehr ein Zugewinn an Lebensmitteln die uns bisher verborgen waren. Zu sehr sind wir mit unserem immer gleichen Einheitsfraß beschäftigt gewesen, doch jetzt kannst du frei experimentieren und immer wieder etwas Neues wagen. 

Ich hoffe daher inständig, dass bei dir auch der Wunsch entsteht, auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen. Wie du auch immer deinen eigenen Weg beschreitest, bleib dabei immer positiv, auch wenn es Rückschläge geben sollte. Nimm dir den Druck heraus, ergründe deine eigenen Motive und wandle sie in Motivation um. Bilde dich mit Büchern, Filmen, Blogs und durch den Austausch mit anderen Veganer*innen immer weiter fort. Suche dir Gleichgesinnte, denn gemeinsam geht es meistens viel besser! Vernetze dich, wenn du willst, online und offline und beteilige dich aktiv an Diskussionen ohne zu missionieren und ohne zu denken, dein Weg sei der ultimativ richtige Weg! Wenn du alle Tipps beherzigst wirst du sehr schnell feststellen, dass ein veganes Leben für dich so funktioniert, wie du es dir wünscht. Ohne Dogma, ohne erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit viel Spass und Freude. Denn ein veganes Leben ist ein erheblicher Zugewinn anstatt eines Verzichts. 

Weitere interessante Beiträge

Spontan ein Geschenk mitbringen? Gerade für Veganer gibt es jede Menge tolle Geschenkideen die ideal zum Lebensstil des Beschenkten passen. Die Geschenkideen für Veganer, die wir hier aufgelistet haben, sind lecker, nachhaltig und garantiert frei von tierischen Bestandteilen!

Zur schnellen Orientierung helfen dir die Icons direkt über den Geschenkideen. So kannst du auf einen Blick vorab, nach Anlass und Kosten, filtern.

Plastik ist weich oder hart, blickdicht oder durchlässig, elastisch aber auch stoßfest. Plastik ist überall! Ich tippe diese Zeilen auf meinem Laptop der zum größten Teil aus Plastik besteht und lasse meine Augen dabei durch den Raum wandern. Völlig erschrocken und perplex muss ich feststellen, dass ich kaum etwas besitze was nicht aus Plastik besteht.

Doch wieso ist Plastik eigentlich so schlimm?

Fleischlose Burgerpatties sind absolut im Trend. Jede Supermarktkette und jeder Discounter hat mittlerweile vegane und vegetarische Burger im Sortiment. Darunter auch viele Eigenmarken wie Aldis “The Wonder Burger”, Lidls “Next Level Burger” oder Kauflands “Infinity Burger”. Branche beim Angebot an Alternativen viel mehr auf die Zielgruppe der Fleischesser ab, anstatt auf überzeugte Veganer.
Was die Burger können zeigen wir dir hier:

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